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Sirtuine |
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Sirtuine werden aufgrund ihrer lebensverlängernden Wirkung auf Mikroorganismen
von der Anti-Aging-Community gehypt. Diese Wirkungen traten bei Hefen mit
einer gesteigerten Sirt1-Aktivität auf. Versuche mit Resveratrol schienen
dies zu bestätigen. Die Studien dürfen aber nicht einfach auf den Menschen
übertragen werden. So konnten Experimente an Mäusen keine Lebensverlängerung
zeigen, wobei allerdings verschiedene altersbedingte degenerative
Erkrankungen geringer auftraten. Sirtuine sind im menschlichen Organismus eine Familie von sieben Enzymen ("Sirt1" bis "Sirt7"), die Stoffwechsel- und Alterungsprozesse steuern. Sie fungieren als molekulare "Schalter" für Longevity-Programme durch Regulation von Genexpression, Stoffwechsel und zellulärer Reparatur. Als NAD+-abhängige Enzyme spalten sie an ausgewählten Stellen lebenswichtiger Proteine Acetylgruppen ab. Diese Deacetylierung hat wiederum eine Signalwirkung für zahlreiche andere Vorgänge in lebenden Zellen, wie DNA-Reparatur, Stoffwechsel, Entzündungsreaktionen und Stressresistenz. So wird dadurch die Erzeugung neuer Proteine aufgrund genetischer Informationen gesteuert oder der Abbau von Nährstoffen. Damit fördern Sirtuine gesundes Altern und werden als "Langlebigkeits-Gene" gehypt. Gesteigerte Forschung wurde ihnen gewidmet, als Forscher entdeckten, dass sie durch Kalorienrestriktion aktiviert werden. Ihr Einfluss auf die Zellalterung könnte ein besseres Verständnis der Alterungsprozesse in menschlichen Zellen liefern. Seitdem sind sie in der Longevity-Forschung von zentraler Bedeutung. Eine wesentliche Rolle spielt aber auch, dass sich neue Therapieoptionen bei bestimmten Krebsarten ergeben könnten und auch bei Alzheimer, Parkinson, Diabetes und selbst bei Adipositas. Vor allem intermittierendes Fasten kommt bei Sirtuinen nicht gut an. In Tierversuchen wurden lebensverlängernde Effekte bis zu 40% beobachtet. Aktivieren lassen sich Sirtuine durch viele Bekannte aus Freie_Radikale und der Liste auf unserer Einleitungsseite: an oberster Stelle Curcuma mit Pfeffer/Cayenne. Dann natürlich Chili (warum wohl??). Knoblauch, Brokoli, Nüsse, Zitrusfrüchte. Aber sämtliche in Freie_Radikale ausgezeichneten Stoffe lassen sich hier aufzählen. |
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